Impressionshaufen

Sammelsurium verschiedenster Eindrücke und Erfahrungen einer Wortverliebten

Dienstag, 30. Juni 2015

Kaffeetratsch: Kulturen kennenlernen

Hallo ihr Lieben,

das heutige Thema ist wohl eines der heikelsten, das ich im Internet öffentlich besprechen kann. Aber ich wage es jetzt einfach mal und werde sehen was passiert.

ATTENTION: 
In meinen Augen ist JEDER Mensch einzigartig, hat seine Stärken und Schwächen, seine Eigenheiten und Besonderheiten. Es ist keiner besser oder schlechter als der andere, denn jeder hat seine Lebensgeschichte und Prägungen.

Was heißt das?
Egal was ich hier sage, ich versuche so wertfrei wie möglich zu schreiben oder zumindest meine - hoffentlich neutralen - Eindrücke widerzuspiegeln! Ich sage nicht, dass meine Meinung richtig oder falsch ist! Es ist NUR meine Wahrnehmung! 
Ich bitte ebenfalls darum, dass ihr mir sagt, falls ich jemanden zu nahe trete oder gar verletze! Es ist keineswegs meine Absicht, aber aus geschriebenen Worten kann schnell ein Pfeil werden, der abgeschossen nicht mehr zu stoppen ist und das Gegenüber sehr traurig machen kann. Daher bitte ich um Korrektur, falls ich Blödsinn schreibe!
Vielen Dank!

Ich beginne wohl einmal mit einer Erklärung. Ich habe den Titel bewusst weder "Kulturelle Unterschiede", noch "Kulturelle Differenzen" genannt. Beide Wörter haben für mich einen bitteren Nachgeschmack und zeigen eine Tendenz der Wertung. Weiters werde ich nicht auf die religiösen Ansichten eingehen, weil das würde den Rahmen sprengen. Es geht mir nur um das Leben und Erleben der beiden aufeinander treffenden Kulturen.

Durch meine aktive Arbeit in einer christlichen Gemeinschaft, habe ich seit ein paar Monaten immer wieder mit Flüchtlingen zu tun. Allesamt ein bunt gemischter Haufen von wunderbaren Menschen. Ich durfte von ihnen so viel lernen, so viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und fremde Kulturen kennenlernen, von denen ich bis dato nur eine durch das Fernsehen oder die Medien geprägte Vorstellung hatte. Ich bin jedem einzelnen von ihnen so dankbar, dass sie so offen auf mich zugehen und mich an ihrem Leben teilhaben lassen und ganz besonders, dass sie mir authentisch begegnen!

Ich habe bemerkt, dass ein "Sich Auf Den Anderen Einlassen" und eine gewisse Neugierde und Offenheit im Umgang miteinander unumgänglich ist.

Bis vor ein paar Tagen wusste ich zum Beispiel nicht, dass es in östlichen Ländern als direkte "Anmache" gilt, wenn eine Frau dem Mann in die Augen blickt. Mir als Österreicherin wurde seit jeher eingebläut, mit dem Gegenüber im Blickkkontakt zu bleiben, als Zeichen von Respekt, Höflichkeit und weil es bestätigt, dass man dem anderen zuhört.
Ich habe erfahren, dass es das Zusammenleben umso schwieriger gestaltet, wenn man das bei östlichen männlichen Freunden/Bekannten anwendet. Diese - vor allem wenn sie single sind - sehen es als direkte Aufforderung und Bekundung von romantischem Interesse. Schwierig ist es dann leider, dies zu erklären, ohne dem anderen weh zu tun bzw. in seinem Stolz/seiner Ehre zu verletzen.

Was ich auch erlebt habe sind die Unterschiede beim Essen. Einer meiner lieben östlichen Freunde hat bei einem gemeinsamen Essen zuerst alle Anwesenden beobachtet, um dann - etwas unbeholfen - unsere Gewohnheiten zu kopieren. Denn in seiner Kultur (er ist Pakistani) isst man Suppen nicht (unbedingt) mit einem Löffel, sondern man tunkt Brotstücke ein und benutzt diese als "Schöpfer". Leider reichte die Zeit nicht aus um ihn generelle Fragen zu Essgewohnheiten zu stellen. Das werde ich noch nachholen und euch wissen lassen.

Auch die Begrüßung hat sich anfangs etwas problematisch gestaltet. Wenn man als Österreicher jemanden kennt, wird schnell mal das rituelle "Bussi links-Bussi rechts" ausgetauscht. Es muss nicht einmal eine großartige Vertrautheit zwischen beiden Parteien vorhanden sein, und schon wird fröhlich und freundlich d'rauf los "gebusslt".
Mit Verwunderung musste ich feststellen, dass dieses Verhalten bei östlichen Menschen auf wenig positive Resonanz trifft. Mein Gegenüber wirkte sogar fast "beleidigt". Ich habe beobachtet (bitte korrigiert mich, wenn ich mich irre), dass sich in seiner Kultur, nur Männer oder nur Frauen untereinander gegenseitig mit Küssen auf die Wange oder Umarmungen begrüßen. Wenn nun eine Frau einen Mann so begrüßt, kann das beleidigend oder definitiv befremdlich wirken.

Spannend ist auch, dass in östlichen Kulturen die Kinder für die Eltern sorgen und diese mit Geld unterstützen. Leider gibt es dort kein Pensionssystem. Umso erfreuter war mein Afgahnischer Freund, als er von der Pension in Österreich hörte ^^.  Zuvor war er nämlich schockiert, dass wir unsere Eltern nicht direkt unterstützen!

Eine Tatsache, die ich persönlich auch toll finde ist, dass meine östlichen Freunde keinen Hehl daraus machen, wenn sie etwas unverständlich finden oder gar schockiert sind. Diese Direktheit finde ich wunderbar. Ihr Umgang mit anderen ist nicht gekünstelt, nicht verzerrt oder beschönigt, sondern es wird offen gezeigt, wenn man etwas nicht OK findet. Aber auch nicht auf eine Art des Vorwurfs, sondern meist respektvoll (gut, das oft gesprochene: "Tztztztztztz" war anfangs für mich befremdlich, aber ich weiß mittlerweile damit umzugehen bzw. sehe den Sinn dahinter ^^).


Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass es schön ist verschiedenste Kulturen zu erleben und von ihnen zu lernen. Es ist wunderbar, wenn man dem Gegenüber mit Respekt und Neugierde begegnet und dadurch als Mensch wachsen kann.

Ich bin froh darüber, das jeder Mensch und jede Kultur seine/ihre Eigenheiten hat, wären wir alle gleich, wäre das Leben doch langweilig!!!! :)

Ich weiß, dass der Text wohl etwas durcheinander ist, aber das seid ihr, meine lieben Leser, bestimmt schon gewohnt von mir XD

Habt einen schönen, sonnigen Tag!!!!!

Eure
Zabbie
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Freitag, 26. Juni 2015

Kaffeetratsch: Ziele

Hallo ihr Lieben,

ach ja, ich weiß, ich habe viel zu wenig geschrieben in den letzten Wochen.
Leider ist mir immer was dazwischen gekommen oder ich wusste nicht, worüber ich schreiben sollte.

Aber gut, jetzt bin ich ja wieder da. :)

Mein heutiges Thema lautet: Ziele.

Wir leben in einer Welt, in der unser Gehirn täglich Millionen und Abermillionen Eindrücke verarbeiten muss. Eine Informationsflut die über uns hereinbricht und unser Denkzentrum zum "kochen" bringt. Keine Frage, dass es dadurch vieles ausblenden und in die Tiefen des Unterbewusstseins verfrachten MUSS. Ist wohl die logische Konsequenz, denn wenn wir jeden dieser Millionen Eindrücke wirklich bewusst wahrnehmen würden, wären wir wohl innerhalb von 10 Sekunde so überlastet, dass wir tod umfallen oder und in ein Eck zusammenkauern und hysterisch kreischend um Hilfe winseln (Mensch, bin ich heute gut drauf ^^ Ich versprühe Positivismus, das ist ja unglaublich ^^ *Sarcasm off*). Danke liebes Gehirn, dass du uns davor bewahrst und die ganze Arbeit machst!!!

Nun gut. Mit dem im Hinterkopf möchte ich zum eigentlichen Thema kommen.
Ziele...

Eigentlich ist es doch in der Natur des Menschen, dass er sich Ziele steckt. Kurzfristige, langfristige, unerreichbar scheinende, schwierige, einfache... es gibt verschiedenste Arten von Zielen. Und sei es nur der Wunsch, aus dem Bett aufzustehen.
Nun ist mir erklärt worden, dass ich den Eindruck vermittle, dass ich kein wirklich großes Ziel im Leben habe. Und nach reiflicher Überlegung ist dem wirklich so.
Ich schwebe so dahin in meinem Dasein und mache worauf ich Lust habe und lass mich einfach "faul" treiben. 
Aber ist das die Erfüllung des Lebens?
Oder WAS möchte ich als die Erfüllung meines Lebens erfahren?

Jetzt kann ich mir einen Sündenbock suchen, der, durch mein westlich geprägtes Denken, ganz bestimmt nur einer sein kann, nämlich: JEMAND ANDERER :D
Oder die bösen, bösen Eindrücke die mir mein Gehirn vollstopfen und mir nicht erlauben Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das Fernsehen, das Smartphone, die Werbung und Medien, Social Media WHATEVER... der Sündenbock ist gewiss darin zu finden.
Ich bin gewiss nicht Schuld... ich weise diese komplett von mir XD Ach du liebe westliche Welt XD
Und natürlich ist es wichtiger die neue Staffel von der Lieblingsserie zu sehen, als sich mit dem weiteren Lebensweg zu beschäftigen. Das ist doch logisch ... *sarcasm off* :D

Also meine Lieben, klein Zabbie wird sich jetzt mal mit ihrem Leben auseinandersetzen und eine konkrete Planung vornehmen (JA, ich weiß, man kann NICHTS ins Detail planen, aber einfach in den Tag leben, hat auch keinen Sinn ^^).

Da ich ein mitteilungsbedürftiges Ding bin, werdet ihr natürlich auf dem Laufenden gehalten :D Ist doch klar :D

Bis zum nächsten Post, der hoffentlich sturkturierter ist und nicht komplett spontan hingeschnaltzt wird!

Ha det veldig bra!

Eure 
Zabbie! 

PS: Norwegisch lernen ist gewiss eines der großen Ziele die MIT FREUDEN weiter verfolgt werden :)
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Mittwoch, 20. Mai 2015

Traumblase: Verbot gescheitert

Hallo meine Lieben,

ach, was wäre ich nur ohne meine Traumblase?

Vor ein paar Tagen habe ich mir allen Ernstes die Traumblasenwelt, genau genommen Ylvis-Träumereien *hust*, untersagt. Versteht ihr? Untersagt! Da kann ich über mein eigenes, unmögliches Verhalten mir selbst gegenüber nur den Kopf schütteln (was für ein verschachtelter Satz... Beklager!) Wie kann ich sowas von mir verlangen?

Ich habe es versucht... ja, wirklich versucht. Mir Gedanken eingeredet, dass ich zu alt bin für diese Unsinnigkeiten und das schon überhaupt kein "erwachsenes Verhalten" ist. Blabla.
Na, Wahnsinn oder? Erwachsen? Haha! (sprach die fast 31-jährige....*husthust*)

Natürlich wurde ich von jedem Wort das ich gelesen habe, von allen Gesprächen die ich mit Iris und Tanja hatte und diversen anderen Dingen ständig - ich betone STÄNDIG - an sie erinnert. Meine Sehnsucht "Ka kan eg gi deg" zu hören wurde immer größer und meine verzweifelte, innere Stimme stetig lauter. Sie schrie hysterisch: "Warum tust du mir das an? FAEN!"  
(Ich betone, diese und folgende Schilderungen sind aus dramaturgischen Gründen übertrieben - für alle die das nicht mitbekommen haben ^^)

Tja... Hier bin ich nun, ein gescheitertes Individuum, das vergebens gegen die eigenen Traumwelten ankämpfen wollte. Nach genau - haltet euch fest - einem Tag musste ich dem Geschrei in meinem Kopf nachgeben und habe mir zur Belohnung meines ach so standhaften Durchhaltens oben genanntes Lied und eine Runde Ylvis-Googlen gegönnt.
Zufrieden kann ich mich zurücklehnen und schelmisch grinsend sagen: "That's way better."

Durch mein intensiviertes Verlangen nach den Jungs, stieg auch meine Sehnsucht nach Norwegen (Akk! Min kjære Norge...) und um die Traumblase noch mehr zu füttern, habe ich mir auf Google geschätzte 50 Trillionen (ich übertreibe nur minimal ^^) Bilder über dieses wunderbare Land angesehen. Na, was höre ich nun in meinem Inneren: "Flieg hin! Spar endlich und flieg verdammt nochmal hin!" Bla... immer diese Stimmen... ich sollte auch dazu einen Post verfassen nicht wahr? 

So, das wars für heute... kurz, aber aussagekräftig :D 
Das ist mein Innerstes, für euch nach außen gekehrt. 
Habt Spaß daran :D

Eure 
in der Traumblase wieder glücklich schwebende
Zabbie
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Montag, 18. Mai 2015

Brainfart: Gelb ist eine dämliche Farbe

Hallo ihr Lieben,

habe diesmal mit https://satzgenerator.de einen Random-Satz generiert und bin ziemlich motiviert zu diesem etwas zu schreiben.

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Gelb ist eine dämliche Farbe

Diese Meinung teile ich nicht.

Gelb ist eine wunderbare Farbe.
Belebend, warm, strahlend.
Sie ziert langstielige Sonnenblumen,
die ihren Kopf der Sonne entgegenrecken.
Gelbe Blüten suchen gelbe Sonnenstrahlen.
Fröhlich, leicht, angenehm.
Eifrige Bienen tragen gelbe Pollen auf ihren gelb-schwarzen Körpern.
Der gelbe Zitronenfalter, ist gern gesehen.
Womit ich zu den gelben Früchten komme...
Viiiiel Vitamin C! Mehr gibt es nicht zu sagen.
Sauer?
Mein Rubiks-Cube-Kaffeehäferl ist auch zum Teil gelb,
mit schwarzen Streifen.
Post-it's sind auch in dieser schönen Farbe erhältlich.

Dämlich, dämlich... wer oder was ist dämlich?
Ist das nicht eine subjektive Empfindung?
Was du als dämlich ansiehst,
kann für mich wunderschön sein.
Wie definiert man dämlich? Kommt es von Dame?
Mir hat mein Deutschlehrer mal gesagt, dass
"Herr" von "herrlich" kommt und dreisterweise (!)
"Dame" von "dämlich". Wie unhöflich.
Sein Ansehen ist seit dem sehr gesunken,
nicht nur bei mir.
Man kann "dämlich" auch in "damenhaft" umwandeln,
ohne es mit "dümmlich" zu verwechseln.
Dann klingt es mehr nach dem Verhalten, strikt nach
der derzeitigen Etikette oder Knigge.
Die Frauen im vergangenen Viktorianischen England
waren gwiss nicht "dämlich" oder "dümmlich",
sondern vielmehr "damenhaft".
Sie trugen bestimmt auch schöne gelbe Kleider...

Zum Abschluss: Gelb ist schön!

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Ach herrje... ich habe mal wieder was Komisches fabriziert. Ich hoffe ihr freut euch dennoch!! :D

Genießt die GELBE Sonne :D

Eure Zabbie!

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Donnerstag, 14. Mai 2015

Brainfart: Das iPhone und ich - eine Liebesgeschichte

Meine Lieben,

ich habe es getan. Nach vielen Jahren der treuen Freundschaft zu meinen Samsung Galaxy-Smartphones (von Galaxy Ace zu Galaxy S4) wurde es Zeit sich zu trennen. Die Beziehung war tot, ausgelutscht und eintönig. Tagtäglich das selbe Spiel und keine Abwechslung mehr. Als mir eines Tages zu Ohren gekommen ist, dass mein kleines Android-Schmuckstück meine innigsten Geheimnisse preisgibt und schnell mal Schadsoftware durchlässt, habe ich mich entschieden einer neuen Liebe Platz zu machen.

Vor 2 Wochen haben wir uns kennengelernt, das blaue iPhone 5c und ich. Wir tasteten uns langsam an und waren beiderseits sehr vorsichtig. Der ungewohnte Umgang miteinander und die völlig anders gestaltete iOS-Oberfläche haben mich am Anfang etwas gehemmt... Auch fehlte mir der "Zurück"-Button.
Doch als ich Siri das erste mal fragte: "What does the fox say?" und sie mit einem blechernen "Fraka-kaka-kaka-ka" antwortete, wusste ich, das wird eine Beziehung fürs Leben.
Seitdem entdecke ich immer mehr Dinge, die mich glücklich machen und mir bestätigen, dass die Entscheidung die richtige war. Selbst Youtube-Videos mit Untertitel anzuschauen ist um ein Vielfaches leichter! Endlich kann ich sie in vollem Ausmaß genießen und habe keine abgeschnittenen Textteile. Auch die Gewissheit, dass die Apps zwar etwas mehr kosten, aber dafür sicher sind, bringt mich zum strahlen.

Meine Entscheidung steht fest... Farewell Android! Hello iOS :D 

Liebe Grüße,
eure Zabbie

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Mittwoch, 13. Mai 2015

Kaffeetratsch/Traumblase: Fernweh...

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das Gefühl, dass ihr einfach raus wollt? Einfach weg?
Ich war viele laaaaaange Jahre in meiner Vorstellung: "Ach, Urlaub fern ab von daheim brauch ich nicht und Fliegen schon gar nicht!" gefangen. Mein letzter richtiger Urlaub war vor 10 Jahren (!!!!!). Den einen weiteren Städtetrip nach Hamburg zähle ich nicht mit - fuhr mit dem Zug und war nur 2 Tage dort an denen ich viel zu wenig gesehen habe.

Nun.... letztes Jahr habe ich mich gefragt ob ich nicht ganz dicht bin. *haha* Und spontan entschieden mit einer guten, langjährigen Freundin nach Venedig zu fahren. Es war der Wahnsinn. Freiheit, Abenteuer, Spaß! Total berauscht habe ich dann im Jänner auch noch einen Urlaub in Stockholm gebucht (habe ich euch ja erzählt) und bin das erste Mal seit 10 Jahren wieder geflogen. Ich, der größte Schisser und es war zauberhaft.
Fast 2 Monate später sitze ich hier und muss jedes Mal wenn ich mein Fotobuch aufmache traurig feststellen, dass die geile Zeit vorbei ist und der nächste Urlaub erst frühestens im Herbst ist, wenn überhaupt. Und die größte Frage ist, wohin?
Da ich gerade Norwegisch lerne, liegt Norwegen auf der Hand, noch dazu möchte ich unbedingt nach Oslo im Herbst, aber wenn ich ehrlich bin nur (ich betone NUR) um dort Ylvis zu sehen (und natürlich um eine geile Zeit mit meinen zwei Liebsten Iris und Tanja zu haben ^^).
Wenn es um das Land geht, wäre mir Bergen oder ganz rauf in den Norden noch viel, viel lieber.

Tief in mir drin wird, wenn ich ehrlich bin, aber eine ganz andere Stimme laut, die mir zuruft: "Was ist mit England?", dann zieht es mich viel stärker nach Schottland als Norwegen. Explizit nach Edinburgh. Ach Edinburgh... mein Herz... Zum Schluss bin ich dann total enttäuscht, wenn ich einmal dort war. *haha* Who knows :)

Also heißts jetzt sparen und hoffen, dass sich beides SCHNELLSTENS ausgeht :D (Ha, Geldsparen sprach die angehende Dramaturgie-Schülerin... deren Schule im Semester € 520,- kostet *hust*)


Worauf ich eigentlich hinaus wollte. Kennt ihr das? Ihr seit jahrelang "eingesperrt" und kommt dann auf den Geschmack, erkennt wie toll es ist die Welt, andere Kulturen, fremde Menschen und deren Sitten zu entdecken? Ich habe jetzt sprichwörtlich "Blut geleckt" und würde am liebsten ganz Europa bereisen (Amerika, Kanada und Japan wären auch Ziele die mal interessant werden - aber erst wenn ich mehr Flugerfahrung habe ^^).

Achtung: Traumblasengefahr!!! XD

Es gibt für mich gerade keine schönere Vorstellung als in einem Cafe in einer fremden Stadt zu sitzen, eifrig alle Eindrücke niederzuschreiben, um sie mit euch zu teilen und für mich für die Ewigkeit festzuhalten. Frei von jeglichen Fesseln überall hin zu fahren wo ich möchte!
Häuser, Ruinen, Steinmauern oder sonstige Bauten sehen und vor allem berühren, besonders wenn in diesen - für mich - wichtige Persönlichkeiten der Vergangenheit gelebt haben, um deren Geschichte noch besser zu kennen. Edinburgh Castle wäre einer der zauberhaften Orte die mir sehr am Herzen liegen... Ach Queen Mary... Die Hand auf den kalten Stein legen, der schon seit Jahrhunderten am selben Fleck ist und so die Muße beflügeln... Wie inspirierend das sein muss... *schwelg*
Die Gerüche der Orte aufzunehmen, die Kleidung und das Aussehen der Menschen zu analysieren. Deren Art sich zu artikulieren und miteinander umzugehen zu erforschen. Wie unsagbar spannend... Auch die kleinen oder großen Unterschiede zu entdecken und in mich aufzusaugen wie ein Schwamm das Wasser. Ich möchte daran wachsen, meinen kulturellen Horizont erweitern, Geschichten hören oder Teil dieser zu werden, einfach Abenteuer bestreiten, die mit purer Fantasie nie auf diese Art und Weise dargestellt werden können. Ich will erLEBEN und mich frei wie ein Adler vom Wind treiben lassen. 
Weit weit weg von hier... neue Personen kennenlernen, Sprachen lernen, einen Britischen Baum umarmen XD Schafe beobachten wie sie friedlich auf der Wiese grasen (habe ich jemals erwähnt wie SEHR ich Schafe liebe? Ihr purer Anblick macht mich glücklich!)

Ach... ich muss aufhören, sonst steige ich in den nächsten Flieger!!! Haha!!!

Habt einen wundervollen, visionsgefüllten Tag!

Eure in Träumereien schwebende
Zabbie
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Mittwoch, 6. Mai 2015

Traumblase: Vorstellungskraft

Hallo ihr Lieben,


schön, dass ihr euch wieder hierher verirrt habt (oder noch besser, ihr von selbst zurückgekommen seid).

Kennt ihr das, ihr seht ein Bild, ein Gemälde oder einfach irgendeine Abbildung und habt sofort eine Geschichte im Kopf? (oder geht das nur uns Schriftstellern/Künstlern so? Bitte korrigiert mich wenn ich mich irre!)

Ich habe vor einigen Wochen ein Foto entdeckt auf dem Bård Ylvisåker mit einer seiner Töchter auf dem Schoß auf einem Sessel liegt und diese frech den Stinkefinger in die Kamera hält.
Aus Privatsphäre- und Copyrightgründen werde ich das Foto natürlich nicht reinstellen.

Dieses Bild... ich könnte es stundenlang betrachten und mir die süßesten Geschichten dazu ausdenken. Es ist so idyllisch, und lädt einfach zum träumen ein.

Vater und Tochter, die sich sooooo selten sehen, da die Arbeit die meiste Zeit seine volle Aufmerksamkeit fordert, friedlich vereint.

Ein wenig verschwommen sind diese zwei Menschen auf dem Bild zu erkennen. Die Kleidung des Mädchens ist leger und lässt auf ein bodenständiges, freches Wesen schließen. Eine stinknormale Jeans und ein weißes feminines Oberteil mit langen Ärmeln.
Er trägt eine beige-gelbe Hose und, obwohl das Bild in einem Raum aufgenommen wurde, eine schwarze Winterjacke, was auf ein plötzliches Zusammentreffen schließen lässt.
Ich stelle mir vor wie er in diesem hässlichen, dunkel-gestreiften, alten Sessel auf sie wartet um freudestrahlend entdeckt zu werden. Sofie, die auf ihn zurennt und sich übermütig auf seinen Schoß setzt um sich an den geliebten Vater zu kuscheln. Schnell hebt sie den Stinkefinger, als wolle sie dem Fotografen sagen: "Lass uns in Ruhe!" Eine Geste, die sie gewiss von ihrem Vater gelernt hat, da dieser auf verschiedensten Fotos auch sehr oft diese Pose wählt. Es ist offensichtlich, dass er ziemlich jung Vater wurde und dadurch ein eher lockeres Verhältnis zu seinem ältesten Kind hat.

Endlich ist die lang ersehnte Auszeit da und lässt Bård entspannt den Moment genießen. Die müden, erschöpften Augen schließen sich. Mit der Wange lehnt er am Kopf seiner Tochter, diese folgt der liebevollen Bewegung. Der linke Arm umschließt und stützt die Kleine, vielleicht drückt er sie auf diese Art noch fester an sich.
Die Tatsache, dass seine rechte Hand schlapp hinunterhängt und er dennoch den Mittelfinger nach ihrem Oberschenkel austreckt, lässt mich schmelzen. Als würde er versuchen den Körperkontakt dadurch zu intensivieren oder um ihr auf diese zärtlich, beschützende Weise mitzuteilen: "Ich bin hier bei dir. Dieser Moment gehört uns allein."  oder auch ein sanft ermahndendes: "Nimm lieber den Finger runter".

 
Ein friedlich romantisches Bild und eine gute Möglichkeit meine Traumblasenwelt zum schmelzen zu bringen. Gerne würde ich das ganze Bild mit euch teilen.

So, ich höre jetzt lieber auf, sonst komm ich aus meiner Traumblase heute nicht mehr raus. Haha :D
*schmacht*

Verzeiht, dass es nicht ganz so literarisch anspruchsvoll ist, aber ich bin ständig abgelenkt heute. Vielleicht überarbeite ich es noch einmal. Mal sehen. :D
Für heute viel Spaß :D

Eure - in der Traumblase gefangene-
Zabbie
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